Dienstag, 1. Juli 2008
U-Bahn
Wer in Shanghai mit der U-Bahn fährt, sollte keine Berührungsängste haben. Es wird mit sanfter Gewalt gedrückt und gequetscht, damit auch noch die Letzten hinein passen. So wurde ich immer weiter nach hinten durchgereicht, bis zur anderen Seite. Genial finde ich das Ein- und Aussteigen: Wer raus will, rennt (!) mit Schwung durch die Mitte der offenen Tür. Alle die rein wollen drehen sich an den Seiten schmal in die U-Bahn. Das funktioniert prächtig.



An meiner Station angekommen, hatte ich den Auftrag nach Metroplänen zu schauen und welche mitzubringen. Die gibt’s beim Infopoint. Leider sprechen die da nicht Englisch, geschweige Deutsch. Nachdem ich von 4 Schaffnern und Info-Fräuleins umringt war, half ein chinesischer Passant, der mir mein Englisch übersetzte. Sehr freundlich und mit viel Lachen bekam ich die Pläne.
Eine Frau an einem anderen Schalter gab mir eine falsch gelöste Karte (hier gibt’s Scheckkarten mit Magnetstreifen). Und meine Schleuse ging nicht auf. Wieder zu einem Infopoint und nachlösen. Das hat die mit Absicht gemacht!

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