Du ziehst eine Nummer wie beim Arbeitsamt. Der Wachmann hat alles im Griff und weist dir einen Platz zu. Auch überprüft er, ob dein Formular richtig ausgefüllt ist. Wenn nicht, schimpft er und schreibst du es nochmal! Sobald deine Nummer aufgerufen wird, darfst du auch an den Schalter.
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Dieses Mal war der Blumenmarkt dran.
Wieder riesig angelegt. Schnittblumen und Orchiden, Bonsai usw. alles in kleine Stände aufgeteilt und eine sagenhafte Auswahl. Auch hier muss man handeln! Eine Rose kostet überteuerte 20Ct.

Im Anschluss an das Gebäude gibt’s noch den Petshop, die Tierhandlung. Mit Tierschutz braucht hier keiner zu kommen, man wird ausgelacht.
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Auf einen Punkt gebracht: Deutschland konnte weder Spanien noch einen Ball stoppen!
Eine Schand' und eine halbe!!
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Straßenessen gekauft und Obst gegessen. Anhaltspunkt war die Buslinie 807. Die führt die Hami Lu bis zur Kreuzung Hong Qiao Lu - eigentlich immer gerade aus.
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Langsam wird’s warm und sehr schwül.
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Grüße an alle aus der Flamingo-Gruppe... (Insider).

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Fakemarkt: Hier gibt’s alle nachgemachten echten Sachen. Von echten Armani-Brillen (für 5€) bis zu Hello Kitty-Sachen oder Samsonite-Koffer. Ich hab mir ein paar Calvin Klein Sachen gehandelt. Und Magic-Karten-Set für 1,70€ (Bei uns 13€).
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Die Einkaufspassage kann man mit der „Breiten Gasse“ in Nürnberg vergleichen, nur 4x so breit und bestimmt 3x so lang. Viele Leute, fahrende Händler und andere bieten jeden Blödsinn an. Auch „Special Services“ werden angeboten. So viele Lichter,

so große Leinwände, und viele Eindrücke, die man nicht sofort verarbeiten kann, beeindrucken einen schon.

Mein Tipp: 10 Minuten hinsetzen und beobachten!
In der Nähe befindet sich die Bund-Brauerei. Bamberger Bier. Da konnte ich nicht widerstehen.

A Weizen nei zischt und midn Daxi hamgforrn. Bastscho!

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Ich dachte, sie wäre weiter in Deutschland, aber der neue Job bringt sie wieder in den Asiatischen Raum.
Katja kannte ich von meinem Tanzkurs; ist auch schon wieder eine Weile her. Eine sehr nette Überraschung. Nach einem Kaffeeplausch gönnten wir uns eine Fußmassage.
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Es gibt 2 Sachen zu beachten: 1. Die Bremsen gehen nicht richtig, 2. Abschließen!

Das Verhalten auf der Straße lässt keinen Platz für Zweifel. D.h. man darf keine Angst oder Schwäche zeigen.
Hupen bedeutet, dass etwas hinter dir ist. Aber da es gehupt hat, hat es dich auch gesehen! Also weiter fahren!
Wichtig ist auch, wenn die anderen fahren, mitfahren. So wenig wie möglich im Weg stehen, viel am Rand fahren. Es sollte einen auch nicht stören, wenn auf der gleichen Seite schwere Roller entgegenkommen. Man weicht halt aus, gut ist! Mit unter fährt man bis auf Kontakt, der Schwächere steckt zurück. Unfälle habe ich in der Zeit nicht beobachtet. Aber man muss wirklich seine Augen überall haben!
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Übrigens hat in Shanghai JEDE(R) ein Telefon. Es wird heftig, laut und ausgiebig telefoniert und gilt als Statussymbol.
Im Auto, auf dem Roller oder Fahrrad, es gibt immer etwas zu bereden. Lieber wird einhändig gefahren.
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Mit Doris tauschten wir einige Sprüche aus. Um in Köln nicht aufzufallen (!), sagt man beim Bier bestellen: „ [Dome-rööns äh Kölsch]“ (tu mir rein ein Kölsch). Doris wird mich köpfen...

Und noch ein Tipp: Fei nie das böse „D“-Wort sagen [flüster: Düsseldorf], das ist die „falsche Seite“. Gröl!
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Wir haben in Deutschland viel zu wenig außerdeutsche Sender oder Serien (kein türkisch!). Das würde denke ich helfen, Englisch leichter zu vermitteln. Diese Woche auch noch Spiderman 3 und Get Lucky auf DVD angeschaut. Gibt bei uns gerade erst im Kino.
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Da Clemens und ich fast gleich groß sind, kam auch der mit drauf. Im Vordergrund gluckste das Väterchen. Hat sich sehr gefreut und artig bedankt.
Ich hänge jetzt irgendwo in der Mongolei an der Wand und Väterchen erzählt glorreiche Geschichten von mir...
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Brot, Obst, Fleisch, alles was nicht wegläuft, kann man essen. Beim Brot konnte ich nicht widerstehen. 30Ct=Langnasenpreis. Auch Schwein am Spieß ließ sich nicht vermeiden. 3 Spieße 90Ct=Touriviertel. Ich denke, dass es Schwein war…
TIPP: Nicht mit den Fingern essen, gilt als unschlicklich (aber vor dir aufs Pflaster spucken…).
Japanisch: Teppanyaki. Roher Fisch und gebratene Sachen. AYCE (all you can eat) für 150RMB=15€. Sehr lecker und man kann beim Kochen und Braten dem Koch zuschauen.
Montags grillen bei Arianne und Dirk zum Deutschen Grillen eingeladen.

Im Deutschen Compound (Residents) gabs einen Umtrunk und sehr schöne Grillsachen German Style.

Die streunenden Katzen haben wir vom Grill verjagt.

Hier im Viertel eine intelligente, organisierte Plage.
Südamerikanisch gibts am Dienstag, Donnerstag noch mal Teppanyaki zum Vergleichen. Beim Uigure wird auch noch eingekehrt.
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Wir besuchten einen Tempel mit dem Stadt-Geist. Ich hab mich vorgestellt und bat darum, dass er auf mich aufpasst und mir hilft.

Hier gibts viele Touristen, nicht nur Europäer.

Der Garten ist hübsch, viele Gässchen und Wasser.

Kleine verschlungene Wege. Und der Autolärm ist plötzlich weg.


Leider nur 1,5 Std Zeit gehabt. Da muss man nochmal hin.

@Alex: Surfer-Gruß, siehe schwarze Hand! ;-)
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Wir gingen zum Stoffmarkt.
Meine Mission: Anzug!
Zunächst ging es wieder mit U-Bahn und zu Fuß in die City. Man sollte immer 1,5 Stunden einplanen, Shanghai ist riesig!
Der Stoffmarkt ist ein Haus mit 3 Etagen. Es geht zu wie in der Türkei. Jeder hat das Beste und die billigsten Preise…

Hendrick kannte hier schon den Hemdenmacher. So gingen wir mit und staunten. 8€ für ein maßgeschneidertes Hemd. Kragen, Leiste, Manschetten ausgesucht, Stoff gefunden. Dauert 3 Tage. Unvorstellbar in Deutschland. Hab mir 4 Langarm und 2 Kurzarm schneidern lassen für 480 RMB =48€.
Mein Anzug ist im Style „Long Form Guardian“ gehalten. Ich hatte zwar Fotos gemacht, aber die nette Frau hat mir gleich einen Katalog mit genau dem Schnitt gezeigt, den ich gern haben wollte.
Maße wurden genommen, verhandelt, Sonntag ist Anprobe. Ich bin gespannt. Da bei mir mehr Stoff verwandt wird, komme ich auf 95€ statt 60-70€ für ein normales Set. Wir werden sehen, ob es sich gelohnt hat. Dann kaufe ich noch ein paar. Ach ja: Der Anzug besteht aus 1 Jacke, 1 Weste und 2 Hosen. Kauf das mal bei uns…
Nachtrag: Passt wie angegossen! Die Hosen haben die richtige Länge. Die Ärmel sind optimal. Erste Sahne. Gleich noch einen Guardian nachbestellt. Und für Weihnachten einen Mantel.
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Ich hatte mal wieder Glück mit dem Wetter und kam bei kalten 24°C an. Das hielt dann die erste Woche. Die zweite Woche war so wie ich es erwartete: 28°C und hohe Luftfeuchtigkeit.
Rechnen Sie mit 4 Tagen, bis Wäsche trocken ist.


Ab Mitte Juli wird’s noch wärmer und dampfiger. Mir genügt es jetzt schon. Der Schweiß sammelt sich in der Ellenbeuge und rinnt… ich möchte hier nicht im August sein wollen…


Nachtrag: Die letzten 3 Tage unerträglich heiß und sehr schwül. Trotzdem Glück gehabt, weil alle sagten, es wäre zu kalt um diese Jahreszeit...

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Dafür ist die Anlage schön. Fitnessraum, Billard usw. Und in Fußnähe sind Einkaufsmöglichkeiten und über die Straße die Massage...
Stadtbilder:


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Andere, die schon eine Zange haben und einen Behälter, sind nicht mehr soooo bei der Sache und verrichten, wie bei uns die Stadtangestellten, sachte ihren Dienst. Schmutz gehört hier zum Alltag.
Da an jeder Ecke gebaut wird, ist es doch staubig, merkt man aber erst spät und eigentlich stört einen das auch nicht. Es gibt viel zu sehen und die Unterschiede zwischen Alt und Neu sind krass.
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Ich vergaß die Tel.Nr. und hatte wieder Glück, da ein Carsten (Mitarbeiter) zufällig am Eingang stand. In der Mensa traf ich dann Carmen. Die ging mit mir gleich zum Essenfassen; mit den französischen Grundschülern. Rindfleisch süßsauer, mal was anderes. Sprossen und Reis ungewürzt (für die Kids).
Die Disziplin ist auffällig. Zwar zicken schon die Kleinen herum, „Nein, nur die Michelle darf neben mir sitzen….“ Aber sobald etwas umgestoßen wird, helfen sich alle gegenseitig.

Carmens Kolleginnen und Kollegen sind nett und ein bunter Haufen. Die Schule ist groß und hat viel Platz und viele Möglichkeiten zum Spielen in den Pausen und nach dem Unterricht. Eine gute Idee der Nachmittagsbetreuung von Kindern und Jugendlichen.
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Das Gewusel auf den Straßen ist gewöhnungsbedürftig. So viel Bewegung, Menschen, Mofas, Fahrräder und Autos ist faszinierend. Rot ist nicht immer Rot, jedenfalls bei meinem Fahrer.
Rechts abbiegen geht immer. Hupen ist wichtig und man kann links und rechts überholen wie man will. Blinken, spucken, Lichthupe gehören hier zum guten Ton.
Ich bin schon in England und Griechenland gefahren, Italien und Tunesien, aber dass hier ist die Champions-League beim Autofahren.
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Nachtrag: Ein ausgeklügeltes System misst die Standzeit, die Fahrtzeit und vergleicht die zurückgelegte Strecke.
Wachsam bleiben, da manche Fahrer gerne einen „Umweg“ in Kauf nehmen, um so auf „ihren“ Preis zu kommen.
Wichtige Kommandos als Lautsprache: [Jo-gwai] = rechts, [dscho-gwai] = links, [Tingg]=Anhalten, [Ji-dschi-dzu]=Gerade aus.
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An meiner Station angekommen, hatte ich den Auftrag nach Metroplänen zu schauen und welche mitzubringen. Die gibt’s beim Infopoint. Leider sprechen die da nicht Englisch, geschweige Deutsch. Nachdem ich von 4 Schaffnern und Info-Fräuleins umringt war, half ein chinesischer Passant, der mir mein Englisch übersetzte. Sehr freundlich und mit viel Lachen bekam ich die Pläne.
Eine Frau an einem anderen Schalter gab mir eine falsch gelöste Karte (hier gibt’s Scheckkarten mit Magnetstreifen). Und meine Schleuse ging nicht auf. Wieder zu einem Infopoint und nachlösen. Das hat die mit Absicht gemacht!
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